bewegen.spüren.entwickeln.

 bewegen.spüren.entwickeln.

bewegen.spüren.entwickeln.

Antje Jöckel


- Ausbildung zur Physiotherapeutin 1984 - 87 an den Uni-Kliniken Mannheim und Berlin

- Ausbildung zur Feldenkrais-Lehrerin bei Mia Segal, Erste Assistentin von Dr. Moshe Feldenkrais, 1994 - 97 an der Academy for Bodytherapy Nijmegen, Holland

- Ausbildung in Bio-Energetischer Körperarbeit und  Personal Coaching bei Gold Horse Unlimited 2002 - 2003 in Phoenix, Arizona, USA

- Ausbildung zum Anat-Baniel-Method (ABM)/ NeuroMovement-Practitioner für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf (Level 4 von 4) bei Anat Baniel 2010 - 2012 in San Rafael, Kalifornien, USA


- 2009 bis 2014 Feldenkraispraxis für Kinder und Erwachsene in Kairo, Ägypten

- 2010 Master Class bei Chava Shelhav, Begründerin von Child´Space,  in Tel Aviv

- 2015 und 2016 Mitarbeit im internationalen Feldenkrais-Projekt für Kinder "Feldenkrais without borders" von Nancy Aberle, Zürich

-  seit 2015 Feldenkrais/ABM-Projekte an Schulen für Kinder und Lehrer

- Fortlaufende Weiterbildung und Supervision

- 2016/2017 Weiterbildung zum ABM/ NeuroMovement Practitioner for Vitality and Anti-Aging (Level 3 von 3)


Bewegung ist der Architekt des Gehirns

Unabhängig von der Diagnose ist (fast) jedes kindliche Gehirn zu einem leistungsstarken Lernprozess fähig. Was es dazu braucht ist langsame, subtile Bewegung mit Aufmerksamkeit und viel Variation, denn daraus entwickelt es neue Muster - nicht nur motorische, sondern auch emotionale und kognitive. Bewegung sehen wir Erwachsene üblicherweise nur als Mittel zum Zweck - für das kindliche Gehirn ist es der große Architekt, der das Organ "Gehirn" aufbaut, strukturiert und leistungsfähig macht.


Was ist die Aufgabe des Gehirns?

Die Hauptaufgabe des Gehirns ist es, Ordung ins Chaos zu bringen und Probleme zu lösen - aus einer anfänglichen Flut von Sinneseindrücken sinnvolle Muster zu bilden, sich selbst und die Welt zu sortieren, zu verstehen und zu beeinflussen. Dabei kommt der differenzierten Sinneswahrnehmung die größte Rolle zu. Erst wenn wir lernen Unterschiede zu spüren, können wir überhaupt lernen. Dieser Prozess findet beim typischen Kind spontan statt, über Millionen von Mikrobewegungen, die wir oft gar nicht wahrnehmen, bevor sie sich dann zu den sogenannten Meilensteinen zusammensetzen.

Beim herausgeforderten Kind ist dieser Prozess gestört. Hier geht es darum, dem Kind das spürbar zu machen, was es unter idealen Bedingungen spontan selbst ausprobieren würde.


So wird das kindliche Gehirn also unterstützt im Herausfinden von Lösungen, im Prozess des Lernens, der ureigenen Domäne des Gehirns, indem ich ihm gerade nicht vorschreibe, welcher "Meilenstein jetzt dran ist", sondern indem ich ihm helfe, sich selbst zu spüren, seinen (Bewegungs-) Horizont zu erweitern und eigene Entdeckungen zu machen - eben Mensch zu werden. Dabei gibt es üblicherweise enorme Verbesserungen und echte Durchbrüche - nicht nur auf der motorischen Ebene sondern auch bei Sprache, Kognition, Sozialverhalten.



Wer kommt zu mir?

Kinder (und auch Erwachsene) mit folgenden Diagnosen und Zuständen (Beispiele):

- leichte und schwere Entwicklungsverzögerungen/ -störungen

- Fehlbildungen des Gehirns

- Spastik/ Tonusstörungen

- schweres Schädel-Hirn-Trauma

- Schlaganfall

- genetische Aberrationen (z.B. Trisomie 21 etc.)

- Knick-,Senk- und Spreizfüße; Fußdeformitäten

- Skoliose und "Haltungsschäden"

- Hüftdysplasie

- Torticollis

- Schreikinder/ Kinder mit Schlafstörungen

- Lese-, Schreib-, Sprechschwierigkeiten

- Autismus

- Atemwegserkrankungen

- Migräne

- Gelenkbeschwerden

- chronische und akute Schmerzzustände

- etc. etc.